Korsika 2024 – Propriano, Campomoro, Filitosa
Camping Chez Antoine
Nach den entspannten Tagen an der Solenzara sind wir quer rüber über die Berge an die Westküste in der Nähe von Propriano gefahren. Dort haben wir unser Zelt auf dem Camping Chez Antoine quasi direkt an den Strand gestellt und erstmal zwei entspannte Strandtage genossen. Es war bei 22°C und viel Wind nicht wirklich heiß, aber herrlich sonnig und das Meer war wunderbar klar.
Campomoro, Torre Genuese und die Macchia
Am dritten Tag sind wir mit dem Auto auf die andere Seite der Bucht von Propriano nach Campomoro gefahren und sind am Torre Genuese zur Wanderung No. 2 aus unserem Michael Müller Reiseführer aufgebrachen. In drei Stunden sind wir in eine Richtung an der Küste über bizarre Felsen und auf Sandpfaden mit herrlicher Aussicht aufs Meer gewandert und dann hoch in die Hügel und durch die Macchia zurück zum Ausgangspunkt.
Zurück am Campingplatz sind wir kurz ins Meer gehüpft und haben dann nach und nach alles regenfest (unter anderem im Vorzelt) verstaut, da für die Nacht Regen angesagt war. Wir haben allerdings nicht damit gerechnet, um halb sechs Uhr morgens von Nachbarn geweckt zu werden, weil unser Zelt wie viele andere Zelte und Wohnmobile unter Wasser stand und drohte abzusaufen! Bis zu diesem Zeitpunkt war bei uns drinnen noch alles trocken und gemütlich. Erstmal aus dem Zelt raus sahen wir aber, dass es sich nur noch um Minuten handeln konnte, bis das Wasser so hoch stehen würde, dass es durchs Innenzelt rein schwappen würde.
War haben also so schnell und gut wie möglich alles aus dem Zelt ins Auto gepackt und haben dann nur die Heringe entfernt und das aufgebaute Zelt vorsichtig fünfzig Meter weiter oben auf dem Campingplatz wieder aufgestellt. An Schlafen war aber nicht mehr zu denken. Ich habe dann erstmal geduscht und wir haben unseren Kaffee am Sanitärblock gekocht und dort beim Frühstück die Horrorgeschichten von anderen Zeltplatzbesuchern angehört, die es teilweise bös erwischt hatte.
Filitosa
Wir sind dann trotz des Regenwetters zu einem Ausflug nach Filitosa aufgebrochen und wurden absolut positiv von einem sehr interessanten Gelände mit Steinstatuen, die dort bei Ausgrabungsarbeiten gefunden wurden. Irgendwie passte das Wetter sogar richtig gut zu dieser Landschaft.



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