Es ist November und Weihnachten rast auch in diesem komischen Jahr mit riesigen Schritten auf uns zu. Und nicht nur Corona hat einiges (zum Glück gar nicht so viel) in unserer Familie geändert, sondern ganz unabhängig davon, sind wir während des Sommers zunehmend zu vegetarischer und teilweise sogar veganer Ernährung gewechselt.

Das funktioniert im Alltag eigentlich ziemlich gut. Aber Weihnachtsgans ist dann halt nicht! Und nun? Man findet im Netz ja ziemlich viel, aber schmecken sollte es auch und zu viel Arbeit sollte nicht für die Feiertage bleiben. Deshalb habe ich angefangen Probe zu kochen…

Hach sehen Rotkohl und Sauce nicht wunderhübsch auf dem dunkelrosa Teller aus?
Füllung u.a. mit Linsen und Grünkernschrot, was mich ziemlich skeptisch stimmte, aber das Ergebnis änderte das eindeutig: Diese Masse schmeckt richtig gut!
Schmoren in der Pfanne, wie es jede Kohlroulade gerne hat.
Die vegane Bratensauce wird sicher fester Bestandteil meiner Standardrezepte, mit 200ml Portwein und getrockneten Steinpilzen sicherlich nicht die günstigste Sauce, aber unglaublich lecker!
Mein geliebter Feldsalat passt super dazu.
Resteessen am Tag danach: Feldsalat mit gebratenen Knödeln und Rouladenscheiben.